Labrador Retriever & Leopard Labrador Zucht
mit Herz und Verantwortung
Meine Zucht
Meine Zucht vereint den klassischen Labrador Retriever mit dem besonderen Leopard Labrador Dog. Dabei stehen Gesundheit, Wesen, Familienfreundlichkeit und eine verantwortungsvolle Zucht immer an erster Stelle.
Der Leopard Labrador Dog zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Fellzeichnung aus, die durch das sogenannte Merle-Gen entsteht. Trotz seines besonderen Erscheinungsbildes liegt mein Fokus auf wesensfesten, ausgeglichenen und familiennahen Hunden mit hohem Labrador-Anteil.
Labrador Retriever
Der Labrador Retriever überzeugt durch sein freundliches Wesen, seine Intelligenz und seine enge Bindung zum Menschen. Als treuer Familienhund begleitet er seine Menschen zuverlässig im Alltag, bei gemeinsamen Aktivitäten und in vielen besonderen Momenten des Lebens.
Leopard Labrador Dog
Der Leopard Labrador Dog begeistert mit seiner besonderen Fellzeichnung, die durch das Merle-Gen entsteht. Neben seinem außergewöhnlichen Aussehen stehen vor allem Wesen, Ausgeglichenheit und eine verantwortungsvolle Zucht im Mittelpunkt.
Informatives
Leopard Labrador Dog

Herkunft und Zuchtziel
Der erste Leopard Labrador Dog mit offiziellen Papieren eines Zuchtverbandes wurde im Jahr 2017 geboren. Dieser erste Wurf entstand aus einer gezielten Verpaarung einer Labrador-Retriever-Hündin mit einem Australian-Shepherd-Rüden – eine genetische Zusammensetzung von jeweils 50 % beider Rassen.
Der Start dieser Zucht war von starkem Gegenwind begleitet. Neue Zuchtansätze stoßen nicht immer sofort auf Akzeptanz. Als Züchter muss man lernen, mit Kritik und Herausforderungen umzugehen – ein Weg, der nicht immer leicht war und bis heute Herausforderungen mit sich bringt.

Weiterentwicklung statt Stillstand
Stillstand kam für mich nie infrage. Mein Zuchtziel war von Anfang an klar definiert – den Labrador-Anteil wieder so hoch wie möglich zu steigern, um ruhige, ausgeglichene, familienfreundliche und wesensfeste Hunde zu züchten, die dem typischen Labrador Retriever in Charakter und Verhalten sehr nahekommen. Ergänzt wird dieses Zuchtziel durch die besondere Färbung, wobei die Gesundheit meiner Hunde stets oberste Priorität hat.

Hoher Labrador Anteil
Durch gezielte Verpaarungen farbiger Nachkommen mit reinrassigen, einfarbigen Labrador Retrievern wurde der Australian Shepherd in meiner Zucht nahezu vollständig – teilweise bereits komplett – aus den Linien zurückgeführt.
Merle
Ein komplexes Gen mit Verantwortung
Jeder Züchter, der mit merlefarbigen Hunden arbeitet, trägt eine große Verantwortung und muss über fundiertes Wissen in der Farbgenetik verfügen. In vielen Zuchtverbänden, auch in meinem, ist es vorgeschrieben, durch Gentests nachzuweisen, dass das einfarbige Elternteil nicht Träger des Merle-Gens ist. Denn Merle ist nicht immer mit bloßem Auge sichtbar.
Fazit: Merle ist eine faszinierende, aber auch anspruchsvolle Farbvariante. Durch verantwortungsvolle Zucht und die Einhaltung genetischer Standards können wir gesunde, wunderschöne Hunde hervorbringen, die ihre Einzigartigkeit ohne gesundheitliche Probleme ausleben können.
Das Merle-Gen
Das Merle-Gen (M-Lokus) und seine Auswirkungen
Das Merle-Gen beeinflusst die Pigmentverteilung im Fell von Tieren, was zu einer charakteristischen Musterung führt. Dabei entstehen helle und dunkle Bereiche oder Flecken, die oft in Kombination mit besonders auffälligen Augenfarben wie Blau oder verschiedenfarbigen Augen zu finden sind.
Trotz der Schönheit und Einzigartigkeit, die das Merle-Gen mit sich bringt, wird es immer wieder kontrovers diskutiert. Leider kursieren häufig Missverständnisse und Fehlinformationen über die Auswirkungen dieses Gens. Es wird fälschlicherweise behauptet, merlefarbene Hunde seien gesundheitlich gefährdet oder von Natur aus krank, oder dass die Zucht als Qualzucht anzusehen ist. Richtig ist, dass die Zucht von zwei Merle-Trägern, also die Paarung von Merle x Merle, problematisch sein kann. Die Nachkommen solcher Paare, die sogenannten Double-Merle, können ernsthafte gesundheitliche Defekte aufweisen. Aus diesem Grund ist die Zucht von Merle x Merle in Deutschland gesetzlich verboten.
Weltweit gibt es 15 bis 20 offiziell anerkannte Rassen, bei denen Merle im Standard vorkommet. Wenn Merle in so vielen anerkannten Rassen erlaubt und sogar erwünscht ist, stellt sich die Frage: Warum wird das Züchten von Merle in großen Verbänden wie dem VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) und der FCI (Fédération Cynalogique Internationale) zugelassen, während es in anderen Zuchtkreisen nicht erlaubt oder sogar abgelehnt wird? Haben diese Hunde ein anderes genetisches Fundament oder liegt es an anderen Faktoren?
Sie haben weitere Fragen zum Thema Merle?
Gerne beantworte ich Ihre Fragen. Schreiben Sie mir gerne über das Kontaktformular eine Nachricht.
